1528 wird ein Hen Damme das „awmoller“ (für „Aumüller“) genannt. Die Mühle bleibt im Damme’schen Familienbesitz bis in den 30jährigen Krieg hinein (1618-1648), in dem sie – ohne Schutz vor den Toren der Stadt – mehrfach übel heimgesucht und zerstört wurde.
Von 1650 an ist ein Hartmann Strenge als Aumüller überliefert, der sich vor allem darum bemühte, die Abgabenlast an die Stadt und den Landesherrn zu mindern. Danach ist die Mühle für über 100 Jahre im Besitz einer Familie Möller aus Langendorf. 1833 wurde die Mühle samt Äckern und Wiesen versteigert und geht 1860 an die Familie Seibert über, die noch heute in der Mühle lebt. Den Mahlbetrieb gab sie in den fünfziger Jahren auf.
Heute betreiben Seiberts den Campingplatz und gewinnen Strom aus Wasserkraft mittels einer Turbine, die ehemals das Mühlrad antrieb.