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5 Robinie

5 Robinie

Die Robinie (Robinia pseudoacacia) ist ein Schmetterlingsblütler und stammt aus dem östlichen Nordamerika. Ihren Namen verdankt sie einem französischen Gärtner, Jean Robin, der den Baum schon Anfang des 17. Jahrhunderts nach Frankreich brachte.

 

 

In Europa wurde der Baum in Parks und an Alleen v. a.in den Mittelmeerländern angepflanzt, später auch in Südosteuropa. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sorgten besonders ökologische Kriterien für weite Verbreitung; wegen des ausgeprägten Wurzelwerks eignet sich die Robinie zur Befestigung von Schutt- und Abraumhalden, Eisenbahndämmen und Straßenböschungen. Die in Europa angebauten Robinien erreichen nach etwa 40 – 50 Jahren eine Stammhöhe bis zu 25 m und einen Stammdurchmesser bis zu 40 cm. Die Stämme – wie man hier auch sehen kann – neigen zu Krummschäftigkeit, Unrundheit und Zwieselwuchs.

 

 

Das Holz der Robinie ist schwer und hart mit entsprechend guten Festigkeitswerten, die deutlich über denen der Eiche liegen. Es ist schwerspaltbar, zäh und elastisch sowie gut biegbar, zudem extrem undurchlässig für Flüssigkeiten und Gase. Robinienholz findet Verwendung u.a. als Zaun- und Weidepfähle, Grubenholz, Fass Holz, für Werkzeugstiele, Turngeräte (Barren), Gartenmöbel und – wie am Sinnenfeld „Holzpflaster“ bemerkt – eben auch als Pflaster.

Robinie Früchte
Robinie Blatt
Robinie Blüte