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Mühlgraben - Wehr

MühlgrabenSieht man sich von diesem Punkt aus um, so bemerkt man das nach Osten zum Parallelarm der Schweinfe und zur Wohra hin abfallende Gelände. Beide Gewässer bilden die Talsohle und verlaufen auf einem etwa 3 bis 5 m niedrigerem Höhenniveau. Dies bedeutete früher, also noch vor dem Bahnbau, durch den Zufluss der Holzbach zum Mühlgraben eine erhöhte Überflutungsgefahr für die innerhalb der Stadtmauern gelegenen Mühlen.

 

Mit Hilfe dieser Schleuse konnte man jedoch das überschüssige Wasser direkt über die Wiesen zum tiefer gelegenen Terrain ableiten und in die Wohra führen, die außerhalb der Stadtmauer floss.

 

Heute wird diese Schleuse bzw. das Wasserwehr zur Regulierung des Zuflusses zum Teich benutzt, der 70m weiter südlich einen entsprechenden Abfluss zum Mühlgraben hat.

 

Dabei sind die wasserbaulichen Auflagen zur Neugestaltung der Anlage interessant:


„Um den Mühlgraben nach Ableitung des Wassers in den Teich ausreichend mit Wasser zu bespannen (11 Liter pro Sekunde), ist die ... Schwelle im Teichzulauf … auf eine Höhe von 250,5m (ü. NN) zu fixieren. … die Staubohle zum Mühlgraben ist mit ihrer Oberkante auf eine Höhe von 250,52m anzuordnen und in diese eine Öffnung in einer Breite von 0,20m und in einer Höhe vom 0,10 m anzubringen.“