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Bürgerinformationsveranstaltung am 16. Januar 2020

21.01.2020

 

Der Andrang war überschaubar: Insgesamt nur 52 Bürger aus Gemünden und deren Stadtteilen waren zum Informationsabend bezüglich der Bürgerhaussanierung gekommen. Auch das Bürgerbus-Projekt war Thema. Foto: Jutta Ochs

Gemünden – Ob es nun die große oder kleine Variante der Bürgerhaus-Sanierung in Gemünden geben wird, soll bei der nächsten Stadtverordnetenversammlung der Wohrastadt am 29. Januar entschieden werden. Vor nahezu fünf Wochen wurde bereits in den Parlamentsausschüssen über die unterschiedlichen Varianten diskutiert (HNA berichtete).

Am Donnerstagabend fand eine Informationsveranstaltung für alle Gemündener Bürger im Bürgerhaus statt. „Ich bin enttäuscht über die geringe Resonanz unserer Bevölkerung, die doch offen für Neues sein sollte. Und schon ganz und gar, wenn es um die Sanierung und Neugestaltung unseres Bürgerhauses geht“, sagte Ute Naumann, die damit die einhellige Meinung der 52 interessierten Besucher vertrat.

Bürgermeister Frank Gleim erläuterte eingangs noch einmal die erforderlichen Sanierungen des Bürgerhauses im Rahmen der mit derzeit 2,3 Millionen veranschlagten Maßnahmen. „Von dieser Summe sind 2,1 Millionen förderfähig. Das bedeutet, dass 70 Prozent davon durch Mittel des Projektes „Soziale Stadt“ getragen werden.

30 Prozent – rund 800 000 Euro – muss die Stadt selbst stemmen“, erklärte der Rathauschef, der auf die besondere Stellung des Bürgerhauses im infrastrukturellen Kontext der Stadt hinwies. Ein neues Flachdach, Wärmedämmung, Brandsicherung nach aktuellen Standards und eine komplett neue Küche seien nur einige der durchzuführenden Sanierungsarbeiten. Dass die sich anschließende Diskussion entsprechend kontrovers verlief, war wohl zu erwarten.

„Kann unsere Stadt noch eine weitere Million an Schulden verkraften?“, fragte der Gemündener Henrich Rutenberg.

Bürgermeister Gleim erläuterte, dass sich der Kostenrahmen der Sanierungsmaßnahmen aus den Vorgaben der Förderbank für ein 200-Personen-Bürgerhaus ergebe.

„Ich möchte nicht noch mehr Schulden machen und nicht wissen, wie wir das leisten sollen“, betonte Friedegunde Wagner.

Wilfried Golde wies darauf hin, dass aus dem Stadtwald Gemünden, bedingt durch die langen Trockenperioden, kein Gewinn mehr zu erwirtschaften, und somit keine Aufbesserung der Stadtkasse zu erwarten sei.

Klaus Wegner dagegen bezeichnete die zweite, die kleine Variante mit einem Sanierungsbudget von nur 250 000 Euro als „Pinselsanierung“. „Wenn die große Variante zum Tragen kommt, werden auch Energiekosten des Bürgerhauses gesenkt. Die Entscheidung hier soll doch nicht von Einnahmen aus dem Stadtwald abhängen. Im Gegenteil, hier sollten wir für die Zukunft investieren“, unterstrich er.

Hans-Hermann Faust stellte die abschließende Frage: „Wir haben unser Bürgerhaus von unseren Eltern, die vor 40 Jahren an einer ähnlichen Stelle der Entscheidung standen, bekommen. Wollen wir unseren Kindern ein sanierungsbedürftiges Bürgerhaus hinterlassen?“.

Frank Gleim bat am Ende darum, noch offene Fragen an die Stadtverordneten direkt zu richten und in den Austausch mit diesen zu gehen, um so das Meinungsbild der Bürger auch in der Stadtverordnetenversammlung zu spiegeln.

Samstag, 18. Januar 2020, Frankenberger Allgemeine / Lokales

Großes Interesse am Bürgerbus

Großes Interesse zeigten die Gäste an diesem Abend auch an Informationen zum geplanten Start des Bürgerbusses in Gemünden (die HNA berichtete über das Projekt bereits ausführlich). Der Schwerpunkt des Bürgerbusses, so Bürgermeister Frank Gleim, solle in der Nutzung zur Erweiterung und Verbesserung der Mobilität – insbesondere der älteren Menschen – liegen. Bei allen Fragen steht Kathrin Fett von der Stadtverwaltung Gemünden Rede und Antwort. E-Mail:
Großes Interesse zeigten die Gäste an diesem Abend auch an Informationen zum geplanten Start des Bürgerbusses in Gemünden (die HNA berichtete über das Projekt bereits ausführlich). Der Schwerpunkt des Bürgerbusses, so Bürgermeister Frank Gleim, solle in der Nutzung zur Erweiterung und Verbesserung der Mobilität – insbesondere der älteren Menschen – liegen. Bei allen Fragen steht Kathrin Fett von der Stadtverwaltung Gemünden Rede und Antwort. E-Mail:
kathrin.fett@gemuenden-wohra.de, Tel. 0 64 53/ 91 23 16. Und in den nächsten Tagen auch auf der Internetseite der Stadt Gemünden: gemuenden-wohra.de  

 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Bürgerinformationsveranstaltung am 16. Januar 2020

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